Ich habe den Weihnachtsgans-Türstopper gehäkelt!

Meine Erfahrung mit der Anleitung und der Wolle von Gründl

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Was schenkt man jemandem, der schon alles hat? Eine lebensgroße Türstopper-Weihnachtsgans habe ich letztes Jahr für meine Eltern gehäkelt. Ich hatte erst kurz davor wieder angefangen zu häkeln und von Amigurumi noch nichts gehört. Die Weihnachtsgans war aber so charmant, dass ich es trotzdem versuchen wollte. Und dass obwohl in so ziemlich allen Listen mit Tipps für Anfänger steht: Keine großen Projekte, keine Chenillewolle und keine weiße oder schwarze Wolle.

Woher kommen die Anleitung und die Wolle für den Weihnachtsgans-Türstopper?

Die Anleitung für die Türstopper Weihnachtsgans* habe ich auf der Webseite von Gründl gefunden, die Wolle ebenfalls. Falls du die Weihnachtsgans von allen Seiten sehen möchtest, gibt es auch ein YouTube-Video dazu.

Für das Projekt wird folgende Wolle benötigt:

Schnabel und Füße verbrauchen allerdings kein ganzes Knäuel Safran. Da kannst du auch gut einen Rest Chenillewolle in einer passenden Farbe verbrauchen. Signalrot und Tannengrün sind eine hübsch weihnachtliche Kombination, aber Schal und Mütze sehen mit anderen Farben sicher auch gut aus – vielleicht verschiedene Blautöne? Auch das ist eine schöne Möglichkeit, Restwolle aufzubrauchen.

Weiteres Material für das Projekt:

Die Maschenprobe und die Auswahl der Häkelnadel ist für die Weihnachtsgans an sich meiner Meinung nach wichtiger. Wie bei Kuscheltieren üblich, sollte hier fest gehäkelt werden, damit keine Löcher entstehen, durch die die Füllung zu sehen ist. Außerdem ist die Maschenprobe ganz praktisch, um sich schon mal an das Chenillegarn zu gewöhnen, wenn man damit noch nicht so viel Erfahrung hat.

Wie wird der Weihnachtsgans-Türstopper gemacht?

Der Weihnachtsgans-Türstopper besteht aus mehreren Teilen, die zusammengenäht werden: Füße, Körper, Flügel, Schwanz, Kopf sowie zwei Schnabelteile. Schal und Mütze werden einzeln gehäkelt und der fertigen Weihnachtsgans angezogen.

Wie schwer war das Projekt umzusetzen?

Es war, wie gesagt, mein erstes großes Amigurumi-Projekt. In der Anleitung steht ein Schwierigkeitsgrad 3 von 4. Das Häkeln an sich fand ich nicht schwierig. Man muss nur ein paar Maschen sowie Zu- und Abnahmen beherrschen. Außerdem ist es hilfreich, wenn man weiß, wie man in Runden arbeitet. Hierfür habe ich mir meine ersten Maschenmarkierer* angeschafft. Es ist eher eine Frage des Durchhaltevermögens. Auf jeden Fall würde ich raten, rechtzeitig mit dem Projekt anzufangen.

Was habe ich noch für Tipps?

  • Die Augenfarbe: Ich hatte schwarze Sicherheitsaugen in der passenden Größe gefunden, aber nicht mit dem braunen Rand. Also, habe ich mit ein bisschen bronzefarbenen Nagellack nachgeholfen und den Rand selbst aufgemalt.
  • Die Augenposition: Damit die Augen nicht so glatt auf der Gans liegen, habe ich von hinten eine Schlaufe darumgelegt und Richtung Hinterkopf gezogen. So sieht es etwas natürlicher aus. Die kleinen Grübchen am Hinterkopf werden durch die Mütze verdeckt.
  • Die Füllung: Damit die Füllung nicht rausrieseln kann, habe ich sie in eine alte Strumpfhose eingepackt.
  • Der Po: Um die Unterseite der Weihnachtsgans vor Schmutz und Abnutzung zu schützen, habe ich ein Stück Leder angenäht.

Falls du den Weihnachtsgans-Türstopper auch häkelst, markier mich gerne auf Social Media. Ich würd mich freuen!

Von admin

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